Vereisungskarte ÖSTERREICH

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Datenabfrage: Linke Maustaste

Die auf dieser Seite dargestellten Daten wurden im Rahmen des Projekts R.Ice erstellt. Das Vereisungsgeschehen wurde an einem 3 cm Standardzylinder nach ISO 12394:2001 berechnet und basiert auf einer Wetterrekonstruktion mit dem meteorologischen Modell CCLM für den Zeitraum von 1989 bis 2015. Weiterführende Informationen finden sich im publizierbaren Endbericht des Projekts (link).

Die graphischen Darstellungen von IEA-Vereisungsklasse (siehe IEA Wind, Recommended Practices 13. Wind Energy Projects In Cold Climates, 2nd Ed., 2017) sowie von Anzahl und Gesamtdauer der Vereisungsereignisse beziehen sich auf eine Höhe von 100 m über Grund. Zahlenwerte zu Anzahl und Gesamtdauer der Vereisungen sind über die Datenabfrage in der Karte (Linke Maustaste) in 80 m, 100 m, 130 m und 150 m über Grund verfügbar.

Aufgrund von methodischen Limitierungen des meteorologischen Modells können die in Tallagen vorkommenden bodennahen Temperaturinversionen nicht gut wiedergegeben werden. In inneralpinen Tälern sowie im Grazer und Klagenfurter Becken werden daher systematisch zu wenig Vereisungsereignisse ausgewiesen. Da solche Tal- und Beckenlagen gleichzeitig nur wenig Windenergiepotential bieten, ergibt sich daraus jedoch keine wesentliche Einschränkung für die Anwendung der Vereisungskarte in der Windenergie.

Die auf dieser Seite dargestellten Daten sind die Ergebnisse von nummerischen Berechnungen, die notwendigerweise eine Vereinfachung und Idealisierung der tatsächlichen Verhältnisse bedingen. Alle Angaben sind Mittelwerte für den betrachteten Zeitraum von 1989 bis 2015. Das reale Vereisungsgeschehen vor Ort in einem bestimmten Jahr wird daher im Allgemeinen von den Angaben auf dieser Seite abweichen.

Alle Informationen beruhen auf dem Stand der Technik und den verfügbaren Datengrundlagen zum Projektzeitpunkt.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Ergebnisse übernommen.

© 2019 R.Ice Konsortium