Die Windkraftnutzung in Österreich ist mit den Herausforderungen von Eisbildung an Windkraftanlagen konfrontiert.

Da die vom Rotor herabfallenden Eisfragmente ein Sicherheitsrisiko darstellen können, sind Maßnahmen erforderlich, die das Risiko durch Eisfall auf ein gesellschaftlich akzeptables Ausmaß reduzieren.

Im Projekt R.Ice wurde dazu eine Österreichweite Vereisungskarte erarbeitet und regionsspezifische Vereisungsklimatologien erhoben. An bestehenden Windkraftanlagen konnten mit innovativen Bildgebungsverfahren Eisfallereignisse beobachtet werden. Die regionsweisen Eisfallbereiche um die Windkraftanlagen wurden in Eisfallsimulationen berechnet und dienten als Grundlage für eine Bewertung der Eisfallgefährdung.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurden dann gemeinsam mit Juristen und Sachverständigen Vorschläge für geeignete Maßnahmen und Richtlinien erarbeitet und diskutiert.

Projektlaufzeit war von April 2016 bis Juni 2019